Kunsthandwerkliche Arbeiten

Alle von mir angefertigten Arbeiten entstehen als Einzelstücke oder in kleinen Serien. Die dabei anfallenden Arbeitsschritte erledige ich selber. Von der Baumfällung bis zum fertigen Endprodukt vergehen, durch die langen Trocknungszeiten bedingt, zwei bis drei Jahre. Für kleinere Arbeiten halte ich ein Holzlager mit abgelagerten Hölzern vor. Nicht alle von mir verwendeten Hölzer sind heimisch, wuchsen jedoch alle im  nördlichen Teil Schleswig-Holsteins. Mittlerweile gibt es stattliche Baumbestände, "eingewanderter" Arten, wie z.B. die Traubenkirsche.

Eine besonders große Faszination übt das Drehen dünnwandiger, durchscheinender Objekte auf mich aus. In den größeren Objekten dienen Teelichter oder LED-Leuchtmittel als Lichtquelle. Durch ihre geringe Hitzeentwicklung sind sie ideal für diesen Einsatszweck.

Die Teelichthalter bzw. Windlichter halte ich meistens in einer einfachen Form, mit einem Streifen Borke am oberen Rand als Abschluss. Sie werden in der Regel in Grünholz, also aus frisch geschlagenem, noch nassem Holz gedreht.

 Durch die geringe Wandstärke ist das Holz so in der Lage, sich beim Trocknungsprozess zu verformen, was die Rissbildung verringert. Die Art der Verformung und die Rissbildung ist abhängig davon, an welcher Stelle der Rohling aus dem Stamm geschnitten wurde.

Arbeiten, die ich nicht selber anfertige, vermittel ich gerne an spezialisierte Drechsler weiter. Darunter fallen einige Restaurationsarbeiten, sehr lange Objekte wie sie in der Baudrechselei häufig vorkommen (Giebelspieße etc.) und die Schreibgeräteherstellung. Hier hilft Herr Lüdtke von der Holzschmiede Flensburg gerne weiter.